3. Istanbul

Kaum haben wir in Istanbul den Bahnhof verlassen, stelle ich fest, dass ich in einer anderen Welt bin. Unbekannte Düfte, fremde Laute, Menschen als Lasttiere, noch lauteres Hupen als in Athen, Hektik, aber kein Chaos. Wir stehen am Tor zum Osten; abenteuerlich, geheimnisvoll, mystisch! Die Amerikaner nennen Europa die Alte Welt; hier beginnt eine noch viel ältere, wo die Uhren anders ticken und Zeit (noch) nicht mit Geld gleichgesetzt wird.In Matala hat ein weitgereister Hippie deklamiert, wenn es die Menschen nach Materiellem gelüste, würden sie nach Westen reisen. Für geistige Werte in die Gegenrichtung, der aufgehenden Sonne entgegen…

Trotzdem ich total übermüdet bin, fühle ich mich super, denn jetzt bin auch ich ein Reisender auf der seit Jahrhunderten von Eroberern, Abenteurern und Suchenden befahrenen ‹Road to India›.

Seite 62 aus «INDIA FREAKS»  Ebook bei Amazon, Taschenbuch folgt   http://www.robbruder.ch

Danke für die Foto, Patrick

 

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